Zu Beginn einer jeden Behandlung steht in unserer Zahnarztpraxis das ausführliche Patientengespräch. Für diese erste Anamnese nimmt sich Zahnarzt C. Bärenklau und sein Team sehr viel Zeit, um Sie – unsere Patientinnen und Patienten – kennenzulernen und Ihre Situation zu verstehen.

Nicht nur im Falle der CMD gilt: Unsere Lebensumstände beeinflussen die Mundgesundheit und somit den gesamten Menschen. Daher sind viele Aspekte zu klären, bevor eine gezielte Behandlung von Funktionsstörungen beginnen kann. Unsere Praxis ist auf CMD-Therapie spezialisiert. CMD-Spezialisten können eine craniomandibuläre Dysfunktion erkennen und gezielt helfen. Meist in wenigen Terminen und stressfrei für Sie als Patienten.

Am Anfang steht die Fotodokumentation Ihrer Zähne. Dazu machen wir eine komplette Fotoserie mit Profiausrüstung, auf welche wir über die gesamte Behandlungsdauer und in jeder Planungs– und Therapiestufe zurückgreifen können.  

Voraussetzung dazu ist eine Funktionsanalyse, die zunächst manuell durchgeführt wird. 

Die manuelle Diagnostik: CMD zeigt sich durch starke Verspannungen im Bereich der Kiefermuskeln. Wir tasten Ihre Kiefergelenke deshalb ab, um Hinweise auf eine craniomandibuläre Dysfunktion zu finden. Auch der Nacken und der gesamte Kopfbereich werden dabei abgetastet. 

Danach „horchen“ wir in Ihre Kiefergelenke hinein, ob es Geräusche im Kiefergelenk gibt bei Öffnen und Schließen des Mundes. Dazu verwenden wir ein Ultraschallgerät. Sie können live die Geräusche aus Ihrem Kiefergelenk mitverfolgen. Wenn sich aus diesem Schritt eine Auffälligkeit ergibt, kann zur Abklärung und weiteren Beurteilung der beteiligten Strukturen ein bildgebendes Verfahren sinnvoll sein, wie zB. ein MRT oder DVT.

Der nächste Schritt im Rahmen der Anamnese ist die Untersuchung von Zähnen und der Bisslage: Wir überprüfen, ob Zahnfehlstellungen, schlecht sitzender Zahnersatz oder eine falsche Bisslage schuld an der CMD sein können. Wenn Sie bereits eine Aufbiss-Schiene besitzen würden wir diese gerne im Rahmen der Untersuchung analysieren auch wenn Sie die „alte Schiene“ nach ausgebliebenem Erfolg vielleicht gar nicht mehr tragen. Wir könnten evtl. Rückschlüsse daraus ziehen, die sehr wertvoll sein können.   

Warum digitale Praxis für Bisshebung?

Den Biss werden wir nicht etwa mit der klassischen Abformung nehmen, sondern verlassen uns auf die neuesten Stand der Medizintechnik- eine computergestützte Aufzeichnung der Kiefergelenks-Bewegungen. Mit einem Intra-Oralscanner der neuesten Generation werden mit einem Aufzeichnungssystem die Kaubewegungen detailliert erfasst. In vier Dimensionen werden nicht nur vertikalen sonder auch die horizontalen sowie die Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen des Kauapparats aufgezeichnet. Störkontakte und Punkte der Überbelastung werden im μm(Mikrometer) Bereich erfasst und sofort angezeigt. 

Erst wenn wir wissen, welche Ursachen für eine CMD vorliegen, entscheiden wir uns für eine geeignete Therapie.